Month: July 2016

HYMNAL reviewed

Steven R. Smith & Dirk Serries – Hymnal (TAPE, Cassauna/Important Records)

“wie ganz nebenbei, als bedrucktes weisses tape in einer tapetenartig bedruckten papphülle kommt diese kollaboration zwischen dirk serries und steven r. smith; ein vier-tracker, der genau so auch gerne auf vinyl hätte erscheinen dürfen (ohne das tape als medium jetzt zu verteufeln)…

„hymn in a“ beginnt wie eine typische dirk serries gitarrenmeditation, die harmonischen bewegungen und akkordöffnungen klingen vertraut und bleiben während des verlaufs von „hymn in a“ auch das bestimmende merkmal; das, was vermutet steven r. smith beigetragen hat wie eine grundierung im hintergrund. diese eindeutigkeit (wenn es denn überhaupt eine ist) ändert sich direkt mit dem zweiten stück „hymn in c“, um bis zum ende des tapes die zuhörer konsequent im unklaren zu lassen, von wem welche zutaten bedient wurden. denn wenn auch die instrumentierung benannt wird, so wird auf jede zuordnung zu den beiden protagonisten verzichtet; steven r. smith ist als multiinstrumentalist bekannt, aber auch dirk serries sollte, mit blick auf seine musikalische vergangenheit, nicht allein auf gitarre beschränkt betrachtet werden; zumindest naheliegend erscheint daher, dass beide mehrere instrumente bedient haben… „hymn in c“ startet auch deutlich erdiger als der erste track, mit (vermutet der benannten) spike fiddle über einem langsam drehenden drone-loop, ein stück, das sich völlig in sich selbst zu verlieren scheint (im positivsten sinne). „hymn in f“ als von einer extrem meditativen fläche unterlegte, loopartige melodie, die durch ihr weites streichen, fast wie eine art mellow sirene, das stück bestimmt und jenseits aller zeitparameter schiebt. schlicht perfekt und schon für sich allein die ganze vö wert. auch die abschließende „hymn in c#“ nutzt die kontraste von fundament und aufbau, fast folkartig (im sehr abstrakten sinne) durch einen im vordergrund stehenden arpeggioloop. mit stetig zunehmender verdichtung, schicht um schicht, aus fernen melodien und einzelnen harmonischen verschiebungen, die „hymn in c#“ (im gegensatz zum vorgänger) hintergründig bewegen; im verlauf immer weiter zunehmend ätherischer, ambienter werdend, auslaufend in einem tiefen, harmoniumartigen bassdrone. sehr empfohlen, gerade auch wegen der reibung zwischen droneflächen und melodien, identifizierbaren instrumenten und reinen atmosphären.
auf dem important records unterlabel cassauna und längst ausverkauft… fusetronsound mailorder hat(te) aber noch welche.” Unruhr – Germany

Indie Rock Magazine reviews YODOK III

“Si vous vous imaginez mal arborer dans votre discothèque un album à l’intitulé aussi belliqueux que Legion of Radiance, signé par un groupe dont le nom se déclinait encore il y a peu en lettres gothiques déformées façon black metal septentrional, oubliez vos a priori : les suites instrumentales dantesques de Yodok – ou ici Yodok III puisque c’est comme ça que les Norvégiens Tomas Järmyr (nouveau batteur des jazz-noiseux de Zu) et Kristoffer Lo (au tuba) se présentent dans cette incarnation parallèle au côté du droneux Dirk Serries (aka Vidna Obmana et Fear Falls Burning) – ont bien plus à voir avec les méditations apocalyptiques de GY !BE circa 2000-2002 ou les crescendos liquéfiés des derniers opus de Nadja qu’avec quelque égorgeur de chèvre scandinave.

“Legion”, comme celle qui emplit l’horizon au son des roulements de batterie après pas loin de 20 minutes d’une patiente montée ambient où guitare/effets et tuba tourbillonnent et gémissent en sourdine, pour une dernière charge résignée avant retour à la poussière. “Radiance”, comme l’ascension dronesque aux reverbs expiatoires qu’entame dans sa seconde moitié cette longue piste de 68 minutes. D’abord archi-minimalistes et à combustion lente avant d’emplir l’espace à coups de jams impressionnistes, les deux mouvements exigent une certaine patience mais une fois qu’on est dedans, difficile de résister au climax midtempo martelé du final, encore plus à ces flots bien free de cymbales et de fûts assourdis qui accompagnent la bataille du mitan, comme si on avait désapé le black metal de tout hormis la résonance de ses frappes farouches et de ses riffs hagards dans l’air ambiant.

Le hors format, forcément, fait penser à Continuum, projet drone doom dramaturgique et superbement épuré de Serries avec Steven Wilson (Bass Communion, Porcupine Tree) mais dans l’esprit, mystique voire même presque élégiaque, c’est plutôt du côté de l’excellent Wrekmeister Harmonies que s’est érigé ce nouvel édifice quasi mythologique… si ce n’est, tour de force qui en aurait surpris plus d’un s’il n’était trahi par la pochette, que Legion of Radiance est le fruit d’une prestation live, une seule prise largement improvisée et captée à Trondheim, fief du groupe en Norvège, comme le révèlent les salves d’applaudissements finales auxquelles on joint bien volontiers les nôtres.” Indierockmag – France

spinning plates. july 2016

JOHN BUTCHER – Winter Gardens (LP, Kukuruku Recordings 2013)
AMM – AMMusic (LP, Black Truffle Records 1969/2016)
MERZBOW – Lowest Music & Arts (10xLP/7″/TAPE, Vinyl On Demand 2012)
PETER BRÖTZMANN/WILLIAM PARKER/HAMID DRAKE – Song Sentimentale (LP, Otoroku 2016)
TORBEN SNEKKESTAD – Solo Music Trilogy : The Poetics Of A Multiphonic Landscape (3xLP, ILK Music 2016)
BRÖTZMANN/UUSKYLA – A Crack To Beauty (LP, Omlott Records 2016)
DON PULLEN – Healing Force (LP, Black Saint Records 1976)
SWANS – The Glowing Man (3xLP, Young God Records 2016)
ALEXANDER VON SCHLIPPENBACH – The Living Music (LP, Cien Fuegos 1972)

KODIAN TRIO album reviewed

KODIAN TRIO – I (LP, Tonefloat’s New Wave Of Jazz 2016)

“Are you ready for some meticulously disjointed free improv? If so you’re in luck, as that’s precisely what the Dutch outfit the Kodian Trio excel at. Their first album I was released earlier this year, and it’s full of the scratchy, clicky difficult listening that we all love. One track that stands apart from the rest of the album is V, which sees the group cut loose with amplification and general skronkiness. It also sees them play a bit more with rock tonalities – Dirk Serries’ electric guitar may be chopping and switching, but every so often there’ll be a phrase that sounds like it might have been played by Mick Ronson. Colin Webster is furious on sax, and Andrew Lisle likewise sounds as if he’s acknowledging the rock influences, right up to the point where everything gets blasted into fragments. Really fun noises.” Cyberinsekt – UK

LEGION OF RADIANCE reviewed

“8,5/10 rating !! Soundtrack aus einer anderen Welt. Augen zu und durch – und dann wieder die Augen auf? Schwierig im Falle des neuen YODOK-Albums “II – Legion Of Radiance”, welches die Traumlandschaften auch über die knapp 70 Minuten seiner Existenz bestimmt. Erneut greifen die Musiker aus Schweden, Norwegen und Belgien Einflüsse aus Ambient, Drone, Jazz und Avantgarde auf, um sie zu einem einzigartigen Soundtrack zu formen, dessen Intensität zwar nur sehr schleppend wächst, dessen vereinnahmende Wirkung aber spätestens zur Mitte des einzigen Songs dieser Platte nicht mehr loslässt. Ziell erreicht – und die Augen bleiben geschlossen.

YODOK nimmt sich relativ viel Zeit, um den hypnotischen Kern von ‘Legion Of Radiance’ zu fixieren. Die Platte beginnt sehr still und entwickelt sich erst nach einer Viertelstunde zu jenem Konglomerat aus düsteren Soundscapes und zum Wahnsinbn treibenden, aber doch so eingängigen Repitationen. Und genau ab diesem Zeitpunkt verstreicht die Zeit wie im Fluge. YODOK suggeriert die wildesten Visualisierungen, stößt bizarre Gedanken an, hat an sich auch etzwas Psychedelisches, verhaart aber konstant am eingeschlagenen Kurs aus einer grundsätzlichen Kernmelodie und tausenden kleinen Nebenschauplätzen. Hin und wieder ist ein jazziger Drum Fill zur Stelle, um den Traum zu zerstören, dann jedoch kehrt die Band wieder zu ihrem Ursprung zurück und verfestigt den Grundstock der Komposition mit noch deutlicherer Tiefenwirkung.

TANGERINE DREAM und SUNNO))) werden oftmals als Vergleich zu YODOK bemüht, jedoch ist das Klangprodukt von “III – Legion Of Radiance” insgesamt noch eine Spur synthetischer, deshalb aber eben auch nicht weniger organisch. Es ist eine klassische Entdeckungsreise mit eigentlich gewissem, insgeheim aber doch ungewissem Ausgang – und das macht diese Scheibe so spannend. Den Anhang “Live At Dokhuset” kann man derweil getrost ignorieren, denn das neue YODOK-Album ist ein Studioprodukt, das die Band in Eigenregie realisiert hat. Und dass sie in Sachen Soundtüfteleien schon längst zu den ambirtioniertesten Vertretern der Zunft gehört, muss sie spätestens mit diesem Release niemandem mehr beweisen. Tolle Klangkulissen, tolle Improvisationen, toller Output!” Powermetal – Germany

HAKOBUNE & DIRK SERRIES album reviewed

“El brillo del sol es ensombrecido lentamente mientras la tarde decae y el día se vuelve noche. Detrás de las montañas el color encendido paulatinamente comienza a cambiar, y las líneas de nubes blancas, confundidas con el azul claro del cielo paso a paso se convierten en un fondo de tonos no distinguibles desde la lejanía. El transitar despacio de la claridad sobre los cerros, el avance pausado de la luz sobre el contorno de las elevaciones del suelo es acompañado de una calma infinita, notas que se dispersan en la atmósfera como estelas vaporosas, aire en movimiento quieto que se desplaza en medio de la panorámica abierta. Acordes invisibles levitando en el calor tibio que deja un día de verano, en el interior del territorio rojizo, estructuras de un candor eléctrico que reposan mientras los objetos distantes pierden su figura. Dirk Serries es un artista belga cuyos primeros y más antiguos trabajos se remontan a mediados de la década de los ochenta, en ese entonces con el nombre de Vidna Obmana, con innumerables álbumes publicados de manera individual y así como muchas colaboraciones. En 2005 adoptaría otro nombre, Fear Falls Burning, con otra larga lista de trabajos. Recién en 2008 es que comienza a publicar como Dirk Serries, registros la mayoría por Tonefloat. Resulta un tanto difícil, casi imposible, poder seguir su rastro a lo largo de más de treinta años de historia. Solo queda seleccionar de entre el listado y apreciar las capas sutiles de su música abstracta. Por su parte, Hakobune es un músico japonés de Kasai, en la prefectura de Hyōgo. Su obra es igualmente extensa, con discos para Constellation Tatsu, U-Cover, Install, Hibernate, Cassauna, Somehow, Patient Sounds Intl., Murmur, Dronarivm o taâlem. “Hakobune AKA Takahiro Yorifuji uses layers of guitar to create the sonic landscapes. Yorifuji is from a small town in Hyogo, Japan and currently resides in Tokyo”. De Takahiro Yorifuji ya pudimos escuchar previamente un trabajo suyo, una colaboración con Chihei Hatakeyama, “It Is, It Isn’t” (White Paddy Mountain, 2014) [327]. “Con un título que oculta algo más, Hatakeyama y Yorifuji se entregan a la creación de densas y a la vez suaves atmósferas con una impresionante economía de recursos. Unas pocas herramientas bastan para construir hermosas piezas de música infinita de un enorme calor interno que lleva a que el cuerpo de desintegre en una realidad paralela, que provoca una sensación de pérdida de la mente. Estos sonidos cansan la visión, dejando una audición que consume la escasa fuerza corporal. ‘It Is, It Isn’t’. Es, no es. Un trabajo espontáneo, unas cintas surgidas de forma natural en un período de tiempo asombrosamente exiguo. Tres piezas que se prolongan indefinidamente, extensos rastros de sonido que parecen no acabar. El tiempo se detiene, el tiempo no existe. Una tarde, una mañana, un atardecer que se vuelve una existencia sin término… Chihei Hatakeyama y Takahiro Yorifuji separan lo que es real de lo que no. Ahora entiendo el título, al menos eso es lo que creo. De cualquier forma, la agradable fiebre de sonidos melancólicos de ‘It Is, It Isn’t’ hace que nos perdamos en las cálidas mareas de su acústica brillante hasta caer en su sueño dorado”. Es precisamente la mitad de ese álbum, Chihei Hatakeyama, quien edita este encuentro de trayectos tardíos.

‘Obscured By Beams Of Sorrow’ is the first collaborative recording between Hakobune and Dirk Serries. Minimalistic electric guitar drone sound melody is pulling the listener into imaginary drone world. This record has atmosphere of a deep bamboo forest with no sense of reality, such as wander. And listener will see hallucinogenic visuals, somewhere to see scenery such as the events in the dream and will feel sustained bass drone sound such as the Freudian obsession”. Publicado hacia fines del pasado año, en septiembre de 2015, este álbum es un manto amplio de acordes que desplazándose con parsimonia por el tiempo, extensos desarrollos en los cuales los sonidos se ocultan tras cadenas montañosas, como la luz del día que acaba. “Obscured By Beams Of Sorrow”, armonías pasando junto al horizonte, escondidas en el brillo disminuido. Takahiro Yorifuji y Dirk Serries construyen cuatro pasajes en el que las cuerdas de la guitarra se mezclan con superficies llanas, creando densas extensiones de drones y melodías flexibles. Visto este álbum como un todo se puede apreciar como si solo existiese una sola pieza, un solo acorde, una misma idea que fluctúa durante largos minutos. Desde el primer instante se puede oír cómo este sonido flamea desde un extremo al otro, una partitura circular que se despliega de forma lenta, dejando que el tiempo se consuma segundo a segundo. No obstante, entre cada uno de estos registros existen matices, aunque se extravíen en la masa de aire que respira este trabajo. “The Slow Movement Of Thought”, doce minutos de una gran tranquilidad, despunte de un sistema armónico en el que reposan las ideas. En este, al igual que los otros tres tracks, las notas se dejan caer sobre el cielo, un avance descendente en la gama de colores que persiste en “Harrowing Surface” y el brillo apagado. “Nocturnal Pillars Of Solitude” continúa explorando diferentes lados de un mismo fondo, texturas homogéneas que se disipan en la temperatura cálida y vuelven a emerger entre las esquinas rocosas de la geografía. La tarde ya es menos tarde y el suelo diagonal se une con la obscuridad del espacio interminable. “Obscured” ya es un paisaje sombrío, cuerdas eléctricas que se tuercen hasta generar una hermosa melodía de ondas indecisas, mientras la luz artificial que no alcanza a invadir el tono de la atmósfera. El ruido se apaga y la noche asoma en lo que antes era el horizonte, ahora solo una mancha indefinida.

“Sonidos minimalistas de drones de guitarra llevan al oyente a un mundo imaginario. Este álbum tiene la atmósfera de un profundo bosque de bambú…”. Las capas sutiles de ruido eléctrico envuelven suavemente los rayos de energía natural, y los acordes se evaporan en la superficie opaca. “Obscured By Beams Of Sorrow”, un primer encuentro y un momento único que se prolonga hasta no terminar, mientras la luz vuelve a nacer en medio de los pliegues de los cerros y el suelo árido de los valles.” Hawai – Chile

SOLO IMPRO ALBUM reviewed

“mprowizacje dedykowane pamięci Dereka Bailey’a.

Belgijski gitarzysta to postać, której nie można odmówić zapału twórczego i wydawniczej obfitości. Doskonale znany z aktywności pod szyldem Vidna Obmana (w latach 1984-2005), oraz Fear Falls Burning (w latach 2005-2012), ostatnio coraz częściej decyduje się na publikację muzyki pod własnym nazwiskiem. Zmiana nie nastąpiła jedynie w obszarze zabiegów marketingowych, a jest raczej  świadomą decyzją o nowym kierunku artystycznych poszukiwań. Swoją aktywność na scenie free jazzowej improwizacji, Serries zaznaczył w kwietniu bieżącego roku wydając – wspólnie ze Stianem Larsenem i Colinem Websterem – album pod szyldem KTHXBYE. Tym razem w znacznie bardziej surowej i oszczędnej formie, składa hołd brytyjskiej awangardzie gitarowej i artyście, który zasłynął z szeroko interpretowanych, amelodycznych improwizacji.

Dziewięć z jedenastu zebranych na albumie kompozycji trwa zaledwie poniżej czterech minut, co oznacza silną destylację pomysłów, które przypominają bardziej etiudy okrojone z szeroko wyznaczonych, otwartych improwizacji. W porównaniu do długich kompozycji o dronowym charakterze, do których przez lata Dirk Serries nas przyzwyczaił, tutaj od pierwszej do ostatniej minuty zalecana jest czujność i bystrość ucha. Naprzemiennie mamy do czynienia z utworami o mocniejszym i delikatniejszym uderzeniu, siła z jaką traktowane są struny gitary stanowi o ładunku emocjonalnym wydawnictwa, którego nie można doszukać się w przywiązaniu do standardów melodycznych – takich tu praktycznie brak. Świadomy hołd dla atonalnych kompozycji Bailey’a jest więc bardzo czytelny, ale wsłuchując się w „Sweet Ruin” czy „Cluster Bleed”, można także doszukać się wędrówek po bezdrożach eksplorowanych w przeszłości przez rockowych outsiderów. Wiele zbliżonych tematów muzycznych przywoływał w przeszłości – zafascynowany nurtem no wave – Arto Lindsay (twórca formacji DNA).

Talent Dirka jest absolutnie niepodważalny, udowodnił to niejednokrotnie na światowej scenie ambientowej i czyni to po raz kolejny wchodząc z wyczuciem w rejony improwizowane bliższe stylistyce jazzowej. Nie mam najmniejszych złudzeń, że „Etched Above The Bow Grip” nie spodoba się przeciętnym zjadaczom free jazzowej stylistyki. Solowe dzieło Belga, to propozycja skierowana do sympatyków legendarnych, awangardowych improwizacji, bądź też grupy zagorzałych fanów, śledzących każde kolejny muzyczny krok w bogatej dyskografii artysty.” Nowamuzyka – Poland

YODOK III reviewed

“The trio YODOK III has established a unique kind of an interplay and aesthetics of its own. The trio offers powerful and addictive sonic rituals that leave no choice but to surrender, willfully, and be purified by these kind of secular rituals. The trio fifth album in the last three years, «Legion of Radiance», suggests another variation of these rituals, a longer one, one that still sounds fresh and intriguing.

YODOK III features Norwegian, Trondheim-based drummer Tomas Järmyr, now also the drummer of Italian power-punk-free jazz trio Zu and the like-minded Norwegian trio MoE, amplified tuba and flugabone player, Kristoffer Lo, known also  as a member of the successful art-rock group Highasakite and the Trondheim Jazz Orchestra, and Belgian guitarist Dirk Serries, known for his minimalist ambient projects under the monikers Microphonics, Fear Falls Burning and Vidna Obmana.  already established a unique interplay.

«Legion of Radiance» was recorded live at the Dokkhuset club in Järmyr and Lo hometown, Trondheim, on May 15, 2015. It features one untitled, free-improvised piece, 68-minutes long. The piece is an atmospheric and arresting drone monolith, rich with details. YODOK III sketch dense walls of sounds that blend the deep-toned, manipulated sound of the tuba, the effects-laden waves of hypnotic guitar lines and the exemplary cymbal and drumming work of Järmyr into a pulsating, tight unity. The dynamics of this sonic entity are changing patiently and organically, adding more colors, depth and resonant layers of sounds. The piece morphs from a dark, meditative and trance-like introduction into a more tortured and claustrophobic segment, and then building its tension in a reserved, dramatic manner until the ritual reaches its emotional climax, almost as in a archaic, shamanic ritual. All without losing its focus and course, even at its most noisier moments when it sounds as volcanic, metal piece..

But even after this thunderous climax, unfolding throughout towards the first half of the piece, the piece keeps morphing as a monolithic drone. Now the gentle, subtle tone of Lo flugabone and later the processed sound of the tuba charge it with a  peaceful course, slowly swaying between the spacey guitar lines of Serries and the minimalist drumming of Järmyr. Järmyr lleads the trio into the its second climax, this time with an alien, ceremonial pulse injected into the dense, deep-space envelope that Lo and Serries have created. It is less dramatic and thunderous climax, still, draws you deeper and deeper into the addictive sound universe of YODOK III. .

Magnificent.” Salt Peanuts – Norway

ENOLA reviews SOLO ALBUM

“Sinds Serries voor het eerst een bezoek bracht aan Noorwegen om te spelen met Tomas Järmyr en Kristoffer Lo (als Yodok III), heeft hij zich op de geïmproviseerde muziek geworpen. Dat met een overgave die intussen al een indrukwekkende productie opleverde. Terwijl het aanvankelijk nog gebeurde aan de hand van vooraf bepaalde ideeën of vage pointers, heeft dat gaandeweg plaats gemaakt voor totale vrijheid, waarbij zijn zo kenmerkende aanpak – die van de continuïteit, de stroom en trance van de minimalistische gitaarmuziek – verschoven is naar een meer gefragmenteerde, abstracte vorm van klanken schilderen. Eigenlijk zou je het kunnen zien als een beweging van streng, monochroom minimalisme naar een nog altijd redelijk rigide, maar compleet vrije vorm van muzikale action painting.

Tot nu toe werd dat vooral getoond met ensemblewerk, waarbij het opvalt dat Serries makkelijk aansluiting vindt bij een resem Britse improvisatoren. Met saxofonist Colin Webster en drummer Andrew Lisle vormde hij het Kodian Trio, maar hij speelde ook al met iets oudere zwaargewichten als drummer Steve Noble en Alan Wilkinson. Het zal dan ook niet écht verrassen dat zijn eerste volledig vrije soloplaat opgedragen is aan wijlen Derek Bailey, zowat het gezicht van de radicaal vrije gitaarimprovisatie. Wat eigenlijk wel opmerkelijk is, dat is dat Serries op Etched Above The Bow Grip vooral uitpakt met korte schetsen, studies en erupties. Van de elf blijven er hier zeven onder de drie minuten, wat toch een heel andere luisterhouding vergt dan ’s mans vroegere marathons. Je laat je niet meedrijven, maar gaat met je neus op details zitten kijken.

Het album is een staalkaart van de nieuw aangeboorde mogelijkheden, met een paar vrij ingetogen, haast autistische verkenningen. Je hoort hem aftasten, met objecten en volume in een even belangrijke rol als het instrument zelf. In “Diffused Wire Appliance” klinkt het even alsof iemand die gitaar zit te repareren terwijl er een micro op zit, met weggemoffelde radiotransmissies die er tussendoor glijden. Enkele stukken, zoals “This Brutal Vortex” en het tussen uitersten twijfelende titelnummer, zijn dan weer oefeningen in ontwrichting die soms iets hebben van abrupt afgebroken gedachtenstromen, terwijl andere je deelgenoot maken van in zichzelf gekeerd muzikaal gefluister vol gedempte klanken die zorgvuldig weggestopt worden.

Het koppelt de abstracte kringelspelletjes van Bailey & co. hier en daar aan de ontregelde aanpak van een Bill Orcutt, maar als er feedback en noise aan te pas komt, dan is ook de Portugees Luís Lopes misschien een verwante. De meer rockgetinte uitvallen van “Futility Wrath Allegory” en “Assert Total Illusory Curve” delen een elektrische lading met diens noise-gerichte improvisaties. Heel geslaagd is ook het duo aan het einde van de plaat, met een onverwachte (nooit gedacht dat we dat nog eens gingen schrijven) gitaardrone, “Celestial Perfume”, en als slot een spel van strijkstokstrelingen op fluistervolume (“The Broken Story End”). Ook hier zit er niets bij dat een gemiddelde jazzfan zal aanspreken, maar als ‘vrij solodebuut’ kan dit tellen. Bovendien kan je je, ondanks het feit dat je te maken hebt met een carrière die intussen in z’n vierde decennium beland is en stap voor stap te volgen is via een forse plank vol releases, niet van de indruk ontdoen dat je op Etched Above The Bow Grip dichter dan ooit bij de essentie van Dirk Serries geraakt.” Enola – Belgium

UNRUHR reviews SOLO ALBUM

“pappschuber, s/w-siebdruck, innen „bloß“ eine unbedruckte cd (und ein inlay aus ähnlich rauer pappe wie das cover)… „etched above the bow grip“ kommt fast unscheinbar zwischen dem riesigen output von dirk serries dieser tage; liefert als solo-output aber interessante einblicke in between, gerade weil alles völlig nackt, ungeschönt und ohne die klangwelten anderer auskommen muss (und natürlich: genau das auch will).

zu hören gibt es eine art 11-teilige version des derzeitigen gitarrenansatzes von dirk serries, so wie er ihn in seiner new wave of jazz reihe in verschiedenen ensemblebesetzungen auslebt: superdirektes fragmentspiel, nichtmusik, tonzerstörung… gitarre > amp; wenn fx, dann allein zerre. was er beim spiel möglicherweise zusätzlich neben seiner gitarre in den händen hält bleibt unbekannt, die art des anschlags, so wie sich einzelne töne entwickeln lässt jedoch sicher vermuten, dass es nicht allein plektren sind. und wenn nicht alles täuscht, ist auch ein radio (gespielt in die pick-ups?) als separate klangquelle dabei…
diese art von spiel ist, wie gesagt, mittlerweile durch die verschiedenen ensembleaufnahmen in der nwoj-reihe nicht mehr unbekannt; freigestellt von perkussion, bass und horn, für sich allein, sind es jetzt aber genau so allein die inneren spannungsbögen des eigenen spiels, das gefühl für den rechten moment des loslassens oder weitermachens, die die qualität dieser free-noise ausbrüche bestimmen; (vermutet) völlig frei von vorhergehenden kompositorischen überlegungen (die in diesem zusammenhang durchaus auch zwänge bedeuten könnten). das spiel als feedbackschleife von geistiger inspiration und durch den sound indizierter eingebung des moments. und das muss man können. als spieler. so wie hier.

…in memory of derek bailey, wie es auf dem inlay steht; alles klar?” Unruhr – Germany

Still available from RAW TONK RECORDS :